Feuerwehr befreit Unfallopfer auf der Autobahn

Die Feuerwehren Brockdorf und Lohne rückten am Samstagnachmittag (14. März) zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1, Richtungsfahrbahn Osnabrück, aus. Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Eine 55-jährige Frau musste von der Feuerwehr aus dem Autowrack befreit werden.

Zum Unfallhergang erklärt die Autobahnpolizei aus Ahlhorn folgendes: Ein 45-jähriger Mann aus Frankreich befuhr mit seinem Kleintransporter den rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn 1 in Richtung Osnabrück. Kurz nach Passieren der Anschlussstelle Lohne/Dinklage verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte zunächst nach rechts gegen die Außenschutzplanke. Von dort geriet der Transporter zurück auf die Fahrbahn, wo er auf die Beifahrerseite kippte und so zum Stillstand kam.

Der 45-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Zwei seiner Mitfahrer, eine 55-jährige Frau und ein 71-jähriger Mann, ebenfalls aus Frankreich, wurden schwer verletzt. Die 55-Jährige wurde dabei im Transporter eingeklemmt. Nachdem sie von der Feuerwehr befreit werden konnte, wurde sie vor Ort versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 71-Jährige wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gefahren. Vor Ort war zusätzlich ein Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt.

Für die Rettung der Personen waren sechs Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Lohne und Brockdorf mit insgesamt 40 Einsatzkräften zur Unfallstelle geeilt.

Die Autobahn 1 musste von der Autobahnpolizei Ahlhorn in Richtung Osnabrück voll gesperrt werden. Diese Sperrmaßnahmen wurden im weiteren Verlauf von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Holdorf übernommen. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Lohne/Dinklage von der Autobahn geleitet.

Die Ermittlung zum Unfallhergang hat ergeben, dass ein weiterer Pkw in den Unfall verwickelt war und diesen unter Umständen auch verursacht haben könnte. Am BMW eines 52-Jährigen aus Fürstenau, der die Autobahn 1 hinter dem Transporter befuhr, wurden Schäden an der Fahrzeugfront festgestellt. Die weiteren Ermittlungen laufen. In diesem Zusammenhang bittet die Autobahnpolizei Ahlhorn um Hinweise von möglichen Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 04435/9316-0 melden können.

Die Schäden an den beteiligten Fahrzeugen beziffert die Polizei auf rund 35.000 Euro. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Anschließend wurde die Unfallstelle aufwendig vermessen. Die Sperrung der Richtungsfahrbahn Osnabrück konnte um 19:30 Uhr aufgehoben werden.