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Lohner Feuerwehrleute bei Katastrophenübung in Hoya dabei Drucken
Geschrieben von: Christian Tombrägel   
Samstag, 29. Mai 2010 um 13:00 Uhr

Ein Erdbeben erschüttert das Zentrum Niedersachsens. 80 Menschen sterben, 10.000 Bewohner der Samtgemeinde Hoya (Landkreis Diepholz) werden obdachlos, das Rettungswesen im Umkreis bricht zusammen. Mit diesem Horrorszenario waren am vergangenen Samstag (29. Mai) Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Katastrophenschützen aus ganz Niedersachsen und Schleswig-Holstein konfrontiert. Mit der Großübung „Seefalke 2010“ probten die Besatzungen der Einsatzleitwagen das Zusammenspiel verschiedener Organisationen im Ernstfall. Mit dabei waren vier Feuerwehrleute aus Lohne. Diese besetzen im Notfall den mobilen Einsatzleit-Container (ELW 2) des Landkreises Vechta.

„Wir kamen ganz schön ins schwitzen bei der Vielzahl an neuen Lagemeldungen, die wir bearbeiten mussten“, resümierte Carsten Lauterfeld nach der Übung. Der Lohner Feuerwehrmann reiste zusammen mit Andreas Heseding, Bert Hinners-Krogmann und Norbert Theilen nach Hoya. Dort war konzentriertes Arbeiten in knapper Zeit gefordert.

So bauten die Übungsleiter immer wieder Zwischenfälle ein. Per Funk riefen die Einsatzleitungen die benötigten Hilfskräfte zu den Notfällen. „Teilweise kamen wir mit der Bearbeitung kaum hinterher“, sagte Andreas Heseding vom Landkreis-Vechta-Team. Dennoch waren am Ende die Feuerwehrleute zufrieden mit ihrer Arbeit.

Vorbereitet hatte die Übung „Seefalke 2010“ die Stadt Cuxhaven. 21 Einheiten, 195 Helfer und 47 Fahrzeuge versuchten in Hoya Herren der Lage zu werden. Acht Beobachter, darunter auch Vertreter von Funktechnik-Firmen, schauten den Teams dabei über die Schulter.

Regelmäßig üben die verschiedenen Hilfsorganisationen das Meistern großer Schadenslagen. Die Einsatzleitgruppe des Landkreises Vechta ist in Lohne stationiert und rückt bei größeren Schadenslagen aus, um die Einsatzleitstelle in Vechta zu entlassten und vor Ort die Koordination zu übernehmen.

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