Feuerwehr kämpft drei Tage gegen Brand im Südlohner Moor

Am Montag (20.04) wurden die Feuerwehren Südlohne, Lohne und Brockdorf zu einem Moorbrand in der Nähe des Sommerwegs alarmiert. Es brannte ein Moorgebiet an der Kreisgrenze Vechta / Diepholz im Südlohner und Aschener Moor. Sofort nach Eintreffen der ersten Führungskräfte der Feuerwehr wurde aufgrund des Ausmaßes das Alarmstichwort erhöht, sodass zahlreiche Feuerwehrkräfte sowie spezielles Equipment zur Einsatzstelle hinzugezogen wurden. Insgesamt waren ca. 100 Einsatzkräfte aus dem Kreis Diepholz auf der Diepholzer Seite sowie ca. 220 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Vechta auf der Südlohner Seite im Einsatz.

Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von ca. 55 ha aus. Der immer wieder stark auffrischende Ostwind erschwerte die Arbeiten der Einsatzkräfte enorm. Mit langen Schlauchleitungen wurde das Wasser ins Einsatzgebiet gepumpt. Ebenso konnten zahlreiche Wasserentnahmestellen in Form von kleinen Löschteichen im Moor genutzt werden. Im Laufe des Montages kamen zudem ein Löschhubschrauber sowie ein Löschroboter zum Einsatz. Es konnte am Montagabend jedoch noch nicht „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. In der Nacht auf Dienstag wurde eine Brandwache von der Feuerwehr Vechta eingerichtet. Zudem wurde die ELW2-Gruppe von Kräften der ELW2-Besatzung des Lk Cloppenburg für die Nacht abgelöst.

Am Montag (20.04.20) waren folgende Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt: Feuerwehr Südlohne, Feuerwehr Lohne, Feuerwehr Brockdorf, Feuerwehr Vechta, Feuerwehr Osterfeine, Feuerwehr Damme, Feuerwehr Borringhausen, Feuerwehr Goldenstedt, Feuerwehr Lutten, Feuerwehr Steinfeld, Feuerwehr Fladderlohausen, Feuerwehr Lüsche, Feuerwehr Rechterfeld, IuK-Zug Lk Vechta (ELW2-Gruppe und Drohnengruppe), FTZ Vechta, ELW2-Besatzung Lk Cloppenburg, Alpha Wolf Team Lohne, Hubschrauber mit Löschwasserbehälter, A-Dienst Rettungsdienst, B-Dienst Rettungsdienst, Rettungsdienst, Polizei, Kreisbrandmeister, Regierungsbrandmeister, Staatliche Moorverwaltung sowie die Verpflegungsgruppe der Feuerwehr Lohne zur Verpflegung der eingesetzten Kräfte.

Am Dienstag (21. April) wurden die Löschmaßnahmen dann fortgesetzt. Im Laufe des Tages kamen wieder ca. 170 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Vechta sowie ca. 50 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Diepholz zum Einsatz. Ebenso waren wieder der Löschhubschrauber sowie der Löschroboter im Einsatz. Durch den wiederholten enormen personellen Aufwand konnte das Feuer dann im Laufe des Tages soweit bekämpft werden, dass der Einsatzleitstelle „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden konnte. Aus der Luft wurden die Einsatzkräfte zudem wie bereits am Montag von der Drohnengruppe des Landkreises Vechta unterstützt, die mit Wärmebildaufnahmen versteckte Glutnester lokalisierte. Auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde eine Brandwache eingerichtet, die dieses Mal von der Feuerwehr Langförden gestellt wurde.

Am Dienstag (21.04.20) waren folgende Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt: Feuerwehr Südlohne, Feuerwehr Lohne, Feuerwehr Brockdorf, Feuerwehr Holdorf, Feuerwehr Fladderlohausen, Feuerwehr Neuenkirchen, Feuerwehr Vörden, Feuerwehr Dinklage, IuK-Zug Landkreis Vechta (ELW2-Gruppe und Drohnengruppe), FTZ Vechta, Alpha Wolf Team Lohne, Hubschrauber mit Löschwasserbehälter, Rettungsdienst, Polizei, Stadtbrandmeister Kreisbrandmeister, Regierungsbrandmeister, Staatliche Moorverwaltung sowie der Verpflegungszug des DRK im Kreis Vechta.

Am Mittwoch (22. April) konnten dann die Einsatzkräfte drastisch reduziert werden, da das Feuer am Vortag mit großem Erfolg bekämpft werden konnte. Es waren nur noch die Feuerwehren aus Südlohne, Lohne und Brockdorf erforderlich. Die Löscharbeiten waren aber auch am Mittwoch noch sehr anstrengend, da das Gebiet durchkämmt werden musste, um auch die kleinsten Glutnester noch ausfindig zu machen und abzulöschen. Auch am Mittwoch wurden die Feuerwehren aus der Luft (Löschhubschrauber und Drohnenstaffel) unterstützt. Auch wieder im Einsatz war bis zum Nachmittag der Verpflegungszug des DRK im Kreis Vechta.

Die Drohnengruppe machte dann am Abend thermische Aufnahmen mittels Wärmebildkamera. „Feuer aus“ kann zwar noch nicht gemeldet werden, die Arbeit konzentriert sich aber nur noch auf wenige kleinere Glutnester auf einer Fläche von etwa drei bis vier Hektar in einer Birkenschonung. Es ist deshalb von Nöten, dass auch in den nächsten Tagen Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle weiter kontrollieren und Nachlöscharbeiten durchführen. Der Löschhubschrauber konnte seinen Dienst am Abend beenden. Abschließend kann also gesagt werden, dass sich die Lage entspannt hat, von einer kompletten Entwarnung aber noch nicht gesprochen werden kann.