Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person


Einsatznummer: 224
Datum: 28. November 2023
Alarmzeit: 8:39 Uhr
Art: Mensch oder Tier in Gefahr 
Einsatzort: Steinfelder Straße
Fahrzeuge: ELW 1 (23-11-1) , LF 24 (23-48-1) , LF 20 (23-47-1) , GW (25-69-1) , LF 8/6 (25-46-1) , TLF 3000 (25-21-1) , KdoW Ortsbrandmeister Südlohne (25-03-1) , KdoW Stellv. Ortsbrandmeister Lohne (23-04-1) 
Alarmierte Einheiten: Feuerwehr Lohne, Feuerwehr Südlohne
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst, Rettungshubschrauber


Ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Dienstagmorgen (28. November) um 8.40 Uhr auf der Steinfelder Straße in Südlohne. Die Feuerwehren aus Südlohne und Lohne rückten dazu aus und mussten ein Unfallopfer befreien.

Zum Unfallhergang schreibt die Polizei: Ein 54-jähriger Mann aus Steinfeld beabsichtigte mit seinem PKW, aus der Diepholzer Straße kommend, nach links auf die Landesstraße L846 in Richtung Steinfeld abzubiegen. Im Einmündungsbereich Steinfelder Straße/Diepholzer Straße übersah er dabei den vorfahrtsberechtigten PKW einer 49-jährigen Fahrerin aus Lohne, die mit einer 20-jährigen Beifahrerin unterwegs war und die Steinfelder Straße aus Lohne in Richtung Steinfeld befuhr.

Der Zusammenstoß führte dazu, dass der PKW der Lohnerin sich um die eigene Achse drehte und frontal auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. In dieser Situation befand sich ein 38-jähriger Fahrer einer Sattelzugmaschine aus Melle, der mit einem 25-jährigen Beifahrer aus Bramsche unterwegs war. Es kam zu einem weiteren Zusammenstoß zwischen dem LKW und dem PKW der Lohnerin.

Leider erlag die 49-jährige Fahrerin noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die 20-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des Sattelzugs und sein Beifahrer blieben unverletzt, während der Steinfelder leichte Verletzungen erlitt.

Die Unfallstelle musste für die Dauer der polizeilichen Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten vollständig und weiträumig abgesperrt werden. Neben vier Fahrzeugen vom Rettungsdienst und zwei Notarztwagen war auch die Feuerwehren Südlohne und Lohne mit acht Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort, um bei den Bergungsarbeiten zu unterstützen und die Sicherheit an der Unfallstelle zu gewährleisten.

Unsere Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei den Angehörigen der Verstorbenen, und wir wünschen der verletzten Beifahrerin eine schnelle und vollständige Genesung.